Energiebeschaffung: Erenja setzt auf gesunden Mix

Mit einem gesunden Mix aus langfristig beschaffter Energie an der Termin­börse und kurzfristiger Beschaffung am Spot­markt versorgt das Gelsen­kirchener Energie­unternehmen Erenja seine Kunden jederzeit sicher und verlässlich mit Strom und Gas – und das zu fairen Preisen. Seit Jahres­beginn können bei Erenja interessierte Haushalts­kunden auch selbst unmittelbar am Börsen­geschehen teilnehmen und sich Strom zu Spotmarkt­preisen sichern, dynamische Tarife machen’s möglich.

Erinnern Sie sich noch an die Pleite­welle bei Billig-Energiean­bietern in Deutschland Ende 2021? Immer neue Preis­rekorde an den Börsen hatten dazu geführt, dass deren Geschäfts­modell der  kurzfristigen billigen Energie­beschaffung am Spotmarkt nicht mehr aufging. Daraufhin setzten einige Anbieter ihre Kunden in großer Zahl vor die Tür. In der Folge mussten die örtlichen Grund­versorger alle gestrandeten Kunden der Discounter aufnehmen und für sie zusätzlich große Energie­mengen zum Tageskurs beschaffen. Und das in einer Phase, als die Preise an den Börsen auf dem Höchststand waren.

Vielseitige Beschaffungsstrategie

„Für unsere Kunden beschaffen wir die Energie überwiegend längerfristig am Terminmarkt. Gleichzeitig nutzen wir den Spotmarkt zur Optimierung unserer Beschaffungs­strategie."

J. Ulupinar, Geschäfts­leitung Erenja

Energiebeschaffung erfolgt online-Blick auf 4 Bildschirme

Verantwortungs­bewusste Energie­unternehmen mit einem gewachsenen großen Kunden­stamm vor Ort können nicht nur einseitig auf das schnelle Geschäft am Spotmarkt setzen – sie müssen krisenfest agieren. Das bestätigt auch Jennifer Ulupinar, Geschäfts­leiterin von Erenja: „Für unsere Kunden beschaffen wir die Energie überwiegend längerfristig am Terminmarkt. Gleichzeitig nutzen wir den Spotmarkt zur Optimierung unserer Beschaffungs­strategie. Zum einen natürlich dann, wenn sich unsere Kunden für ein spotbasiertes Produkt entscheiden, zum anderen  auch um untertägig nachzusteuern und offene Positionen zu schließen.” Damit nutzt das Unternehmen bei der Energie­beschaffung die entscheidenden Vorteile beider Märkte: Der Terminmarkt schafft Preis­sicherheit und der Spotmarkt Marktnähe für die Erenja-Kunden.

Nachhaltige Energie zu fairen Preisen

Diese Einkaufs­strategie, darauf ist Jennifer Ulupinar besonders stolz, habe sich in schwierigen Zeiten schon oft bewährt: „Mit diesem gut durchdachten Mix aus Termin- und Spotgeschäften konnten wir unseren Kunden auch in der Krise nach dem russischen Angriff auf die Ukraine jederzeit sicher mit Strom und Erdgas zu fairen Bedingungen versorgen.“ Hinzu kommt, dass Erenja ausschließlich klimafreundlichen Strom im Angebot hat, der zu 100 Prozent aus Erneuerbare-Energie-Erzeugungs­anlagen in Europa stammt, hauptsächlich aus Wasserkraft­werken und Windparks. Bei seiner Gewinnung entstehen also weder CO2-Emissionen noch atomare Abfälle.

Grünes Stromkabel signalisiert Ökostrom

Ökostrom-Tarife: individuell und flexibel

Bei Erenja können die Kunden sich für das Ökostrom­produkt entscheiden, das gerade am besten zu ihrer Lebens­situation passt. Wer auf stabile Preise und Planungs­sicherheit Wert legt, ist mit einem klassischen Ökostromtarifauf der sicheren Seite. Der Arbeitspreis bleibt hierbei über einen längeren Zeitraum konstant. Mit Öko Heizstrom bietet Erenja ein solches Festpreis­produkt zu fairen Konditionen auch für Haushalte mit einer elektrischen Wärme­pumpe oder Nachtspeicher­heizung an. Dazu benötigen die Kunden einen Zweitarif- oder einen separaten Stromzähler. Besitzer eines Elektroautos fahren mit einem speziellen Öko Ladestrom-Tarif preislich ebenfalls oft besser als mit ihrem normalem Haushalts­strom. 

Unmittelbar von niedrigen Preisen am Spotmarkt profitieren können Haushalte mit den neuen dynamischen Stromtarifen von Erenja. Hierbei lohnt es sich, den Strom­verbrauch in Tageszeiten mit niedrigen Börsenstrom­preisen zu verlagern. Das ist regelmäßig dann der Fall, wenn sehr viel überschüssige Energie aus Windkraft- und Solaranlagen im Stromnetz ist. Mit der Anpassung ihres Verbrauchs an Angebot und Nachfrage tragen die Nutzer dynamischer Tarife zu einer nachhaltigen Energie­wirtschaft und zur Entlastung der Strom­verteilnetze bei, helfen Engpässe zu vermeiden und reduzieren CO₂.

Smarte Tarife für Energie-Optimierer

Fester Arbeitspreis oder dynamischer Stromtarif?

Mit dynamischen Strom­tarifen können Privat­haushalte unmittelbar am Börsen­geschehen teilnehmen und durch Verlagerung ihres Verbrauchs Strom­kosten sparen. Das beinhaltet Chancen, aber auch Risiken. Denn mit einem dynamischen Tarif haben die Kunden nicht nur Zugriff auf die niedrigen Preise an der Strom­börse, sondern auch auf die teuren Spitzen.

Und anders als bei klassischen Strom­tarifen mit festem Arbeitspreis trägt das Kosten­risiko dabei nicht der Lieferant, sondern in vollem Umfang der Strom­kunde selbst. Er sollte deshalb vor der Produkt­entscheidung abwägen, ob ein dynamischer Tarif zur eigenen Lebens­situation passt. Der Wechsel zurück in einen Festpreis­tarif bei steigenden Preisen ist aber jederzeit möglich, denn die dynamischen Tarife sind monatlich kündbar.

Viele Haushaltsgeräte die Strom brauchen mit Globus

Wer die Chancen günstiger Börsen­preise nutzen möchte, kann bei Erenja zwischen zwei dynamischen Stromtarifen wählen: Bei der Variante Dynamischer Tarif mit App haben Kunden die Möglichkeit der vollen Kosten­kontrolle und Transparenz. Außerdem lässt sich mit der App die Steuerung der Wallbox, Wärmepumpe etc. optimieren. Die Kunden können in der App den Strompreis und den Anteil der erneuerbaren Energien in Echtzeit verfolgen. Um den innovativen Tarif nutzen zu können, benötigen sie eine intelligente Messeinrichtung, auch Smart Meter genannt. Den dynamischen Tarif mit App bietet Erenja in Kooperation mit dem Energie­dienstleister Rabot Energy an.

 

Für Kunden, die auf eine App verzichten möchten bzw. die Voraussetzungen dafür nicht erfüllen, hat Erenja den Dynamischen Tarif Basis im Portfolio. Auch hier profitiert der Kunde von den aktuellen Börsenpreisen. Wer stromintensive Geräte vorausschauend dann einschaltet, wenn die Spotmarkt­preise am tiefsten sind, kann damit Geld sparen. Die Börsen­preise für den nächsten Tag werden bereits am Vortag online veröffentlicht.

 

Der dynamische Basistarif von Erenja lässt sich auch ohne Smart Meter nutzen. Dann berechnet Erenja den Stromverbrauch auf Grundlage eines Durchschnittswerts für Haushalte, dem „Standardlastprofil“. Es spielt für die Kosten keine Rolle, zu welcher Tageszeit der Strom verbraucht wird, denn abgerechnet wird er zu einem flexiblen Monats-Spotpreis. Mehr über dynamische Stromtarife lesen Sie in diesem Blog-Beitrag.

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