Vielseitige Beschaffungsstrategie
„Für unsere Kunden beschaffen wir die Energie überwiegend längerfristig am Terminmarkt. Gleichzeitig nutzen wir den Spotmarkt zur Optimierung unserer Beschaffungsstrategie."
J. Ulupinar, Geschäftsleitung Erenja

Verantwortungsbewusste Energieunternehmen mit einem gewachsenen großen Kundenstamm vor Ort können nicht nur einseitig auf das schnelle Geschäft am Spotmarkt setzen – sie müssen krisenfest agieren. Das bestätigt auch Jennifer Ulupinar, Geschäftsleiterin von Erenja: „Für unsere Kunden beschaffen wir die Energie überwiegend längerfristig am Terminmarkt. Gleichzeitig nutzen wir den Spotmarkt zur Optimierung unserer Beschaffungsstrategie. Zum einen natürlich dann, wenn sich unsere Kunden für ein spotbasiertes Produkt entscheiden, zum anderen auch um untertägig nachzusteuern und offene Positionen zu schließen.” Damit nutzt das Unternehmen bei der Energiebeschaffung die entscheidenden Vorteile beider Märkte: Der Terminmarkt schafft Preissicherheit und der Spotmarkt Marktnähe für die Erenja-Kunden.
Ökostrom-Tarife: individuell und flexibel
Bei Erenja können die Kunden sich für das Ökostromprodukt entscheiden, das gerade am besten zu ihrer Lebenssituation passt. Wer auf stabile Preise und Planungssicherheit Wert legt, ist mit einem klassischen Ökostromtarifauf der sicheren Seite. Der Arbeitspreis bleibt hierbei über einen längeren Zeitraum konstant. Mit Öko Heizstrom bietet Erenja ein solches Festpreisprodukt zu fairen Konditionen auch für Haushalte mit einer elektrischen Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung an. Dazu benötigen die Kunden einen Zweitarif- oder einen separaten Stromzähler. Besitzer eines Elektroautos fahren mit einem speziellen Öko Ladestrom-Tarif preislich ebenfalls oft besser als mit ihrem normalem Haushaltsstrom.
Unmittelbar von niedrigen Preisen am Spotmarkt profitieren können Haushalte mit den neuen dynamischen Stromtarifen von Erenja. Hierbei lohnt es sich, den Stromverbrauch in Tageszeiten mit niedrigen Börsenstrompreisen zu verlagern. Das ist regelmäßig dann der Fall, wenn sehr viel überschüssige Energie aus Windkraft- und Solaranlagen im Stromnetz ist. Mit der Anpassung ihres Verbrauchs an Angebot und Nachfrage tragen die Nutzer dynamischer Tarife zu einer nachhaltigen Energiewirtschaft und zur Entlastung der Stromverteilnetze bei, helfen Engpässe zu vermeiden und reduzieren CO₂.
Smarte Tarife für Energie-Optimierer
Fester Arbeitspreis oder dynamischer Stromtarif?
Mit dynamischen Stromtarifen können Privathaushalte unmittelbar am Börsengeschehen teilnehmen und durch Verlagerung ihres Verbrauchs Stromkosten sparen. Das beinhaltet Chancen, aber auch Risiken. Denn mit einem dynamischen Tarif haben die Kunden nicht nur Zugriff auf die niedrigen Preise an der Strombörse, sondern auch auf die teuren Spitzen.
Und anders als bei klassischen Stromtarifen mit festem Arbeitspreis trägt das Kostenrisiko dabei nicht der Lieferant, sondern in vollem Umfang der Stromkunde selbst. Er sollte deshalb vor der Produktentscheidung abwägen, ob ein dynamischer Tarif zur eigenen Lebenssituation passt. Der Wechsel zurück in einen Festpreistarif bei steigenden Preisen ist aber jederzeit möglich, denn die dynamischen Tarife sind monatlich kündbar.

Wer die Chancen günstiger Börsenpreise nutzen möchte, kann bei Erenja zwischen zwei dynamischen Stromtarifen wählen: Bei der Variante Dynamischer Tarif mit App haben Kunden die Möglichkeit der vollen Kostenkontrolle und Transparenz. Außerdem lässt sich mit der App die Steuerung der Wallbox, Wärmepumpe etc. optimieren. Die Kunden können in der App den Strompreis und den Anteil der erneuerbaren Energien in Echtzeit verfolgen. Um den innovativen Tarif nutzen zu können, benötigen sie eine intelligente Messeinrichtung, auch Smart Meter genannt. Den dynamischen Tarif mit App bietet Erenja in Kooperation mit dem Energiedienstleister Rabot Energy an.
Für Kunden, die auf eine App verzichten möchten bzw. die Voraussetzungen dafür nicht erfüllen, hat Erenja den Dynamischen Tarif Basis im Portfolio. Auch hier profitiert der Kunde von den aktuellen Börsenpreisen. Wer stromintensive Geräte vorausschauend dann einschaltet, wenn die Spotmarktpreise am tiefsten sind, kann damit Geld sparen. Die Börsenpreise für den nächsten Tag werden bereits am Vortag online veröffentlicht.
Der dynamische Basistarif von Erenja lässt sich auch ohne Smart Meter nutzen. Dann berechnet Erenja den Stromverbrauch auf Grundlage eines Durchschnittswerts für Haushalte, dem „Standardlastprofil“. Es spielt für die Kosten keine Rolle, zu welcher Tageszeit der Strom verbraucht wird, denn abgerechnet wird er zu einem flexiblen Monats-Spotpreis. Mehr über dynamische Stromtarife lesen Sie in diesem Blog-Beitrag.
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